ACA Generalversammlung 2022

Die diesjährige ACA Generalversammlung, zu der alle ACA Mitglieder eingeladen sind, soll nach derzeitigen Plänen am Flughafen Wien stattfinden. Der Termin dafür ist der 21. November 2022. Nähere Informationen (exakter Veranstaltungsort, Uhrzeit, Tagesordnung etc.) werden wir in den nächsten Wochen bekanntgeben.

Für alle, die sich für die Verbandsarbeit interessieren und mehr über uns und unsere Aktivitäten erfahren möchten, bietet die Generalversammlung dazu eine sehr gute Gelegenheit. Nach dem offiziellen Teil werden wir für das leibliche Wohl mit einem Catering sorgen.

Wir hoffen, viele Mitglieder begrüßen zu können!

Accident Investigator Kurs mit safetyone

Ein sicherer Flugbetrieb ist immer und besonders in schwierigen Zeiten die Basis für den sicheren Weiterbestand eines Unternehmens. Die ‘Safety Assurance’ als Teil eines funktionierenden Safety Management Systems beinhaltet neben vielen Tools auch jenes der internen Untersuchung von Incidents.

Mögen manche Findings auch zunächst relativ unbedeutend erscheinen, ergeben sich bei näherer Betrachtung aber oftmals neue Erkenntnisse im eigenen System, die man ohne interne Untersuchung des Vorfalles nicht entdeckt hätte. Auf diese Weise steigert man die Sicherheit im eigenen Unternehmen.

Wie das am besten funktioniert, lehrt Capt. Eckhard JAN seit mehreren Jahrzehnten im deutschsprachigen Raum quer durch alle Flugbetriebe. Sein Kurs wird von IFALPA anerkannt, und ist dank der jahrelangen Zusammenarbeitet mit BFU (Bundesstelle für Fluguntersuchung in Deutschland) und SUB (Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes in Österreich) sehr praxisorientiert.

Machen Sie die vom Vorfall Betroffenen zu an der Untersuchung Beteiligten. Gemeinsam mit Ihrem eigenen Investigator schaffen Sie so die Voraussetzung, dass latente Threats entdeckt und somit beseitigt werden können.
 
Die Austrian Cockpit Association organisiert gemeinsam mit safetyone einen Accident Investigator Kurs. Weil uns die Sicherheit all unserer Pilot:innen das Wichtigste ist.

WANN: 7.-11. November 2022

WO: Flughafen Wien

Lehrgangsgebühr: ACA Mitglieder Sonderpreis € 1.015.- (zzgl. 19% MwSt)

Normalpreis € 1.195.- (zzgl. 19% MwSt)

Der Preis beinhaltet die Verpflegung während des Kurstages inklusive Mittagessen (ohne Frühstück und Abendessen), Kursmaterial inklusive Skriptum in gedruckter Form

Weitere Infos und Anmeldung unter: www.aviationinvestigation.com

Anmeldung bis spätestens 15. September 2022

Absturz OE-FGR

Wie in zahlreichen Medien bereits berichtet wurde, stürzte gestern ein in Österreich registrierter Business Jet in die Ostsee. Die Cessna 551mit der Kennung OE-FGR war unterwegs von Jerez in Spanien nach Köln. ACA Vizepräsident Capt. Christian Flatschart beantwortete in der Sendung „Aktuell nach eins“ (ORF2) einige Fragen, die dieser Unfall aufwirft. Die Ursache des Absturzes wird nur eine unabhängige  Unfalluntersuchung klären können. Dafür wird es nötig sein, Flugschreiber und Cockpit Voice Recorder zu bergen.
Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen.

Das war die ACA/AATCA Profi Lounge 2022

Heuer fand zum 10. Mal die ACA/AATCA Profi Lounge statt. Auch heuer konnten wir wieder in der Strandbar Herrmann bei sommerlichen Temperaturen einen gemütlichen Abend verbringen – mit Kolleg*innen aus Cockpit und ATC.

Am 24. August 2022 begrüßten wir an die 100 Mitglieder unserer Vereinigungen zu einem feinen Abend mit Essen, Getränken und einem Lounge Quiz, die Moderation übernahm Bernhard Vosicky, Moderator bei Radio Wien.

Die nächste Profi Lounge soll im Sommer 2023 stattfinden. Hier ein paar Eindrücke von der Veranstaltung:

 

ECA Conference Brüssel, 23.6.

2. Tag der ECA Conference. Die 60 Delegierten einigen sich auf ein Conference Statement, das auf die aktuelle Lage in der Luftfahrt in Europa Bezug nimmt. Darin werden EU Kommission, EASA, nationale Aufsichtsbehörden, Airlines und alle relevanten Stakeholder aufgefordert, dafür zu sorgen, dass:

– Passagiersicherheit nicht aus Kostengründen aufs Spiel gesetzt wird

– Airlines und Airports genügend Mitarbeiter haben, um zu jeder Zeit sicheren und verlässlichen Flugbetrieb garantieren zu können

– Airlines ihre Crews mit Dienstplänen ausstatten, die so ausgestaltet sind, dass Fatigue vermieden wird und die PilotInnen nicht dazu zwingt, an ihre Grenzen zu gehen (‚Commanders‘ Discretion). Das muss von den nationalen Behörden überprüft werden

 – Volle Unterstützung für Crews, um sie dabei zu unterstützen, zu jeder Zeit sicherheitsrelevante Entscheidungen zu treffen, ohne vom Airline-Management unter Druck gesetzt zu werden

– Arbeitnehmerorganisationen im Luftfahrtbereich sollen eingebunden werden, um die Probleme, die die europäische Luftfahrt aktuell hat, gemeinsam zu bewältigen

– Prekäre Arbeitsverhältnisse – Stichwort atypical employment sollen verboten werden

ACA bei der ECA Juni Conference

Vom 22.-23. Juni findet in Brüssel die ECA Conference statt. Themen: 1. ECA Expert Training Course. Ein neues Format für PilotInnen, die sich aktiv bei den Verbänden und bei ECA in Working Groups einbringen. Der Kurs dauert 2 Tage und enthält vielfältige Information über die relevanten Zusammenhänge in der EU und die europäischen Gesetzgebungsprozesse, Wissen über die EASA und hat natürlich auch die Vernetzung der PilotInnen zum Ziel.
Weiteres großes Thema am ersten Tag war der Bericht der ECA Environment Working Group, die sich mit dem Fit for 55 Package und allen Implikationen für die Luftfahrt beschäftigt. Ein neues Concept Paper wurde kürzlich publiziert, ACA wird dies in den nächsten Aussendungen im Detail vorstellen.

Global Pilots’ Symposium GPS

Der Auftakt der IFALPA Conference 2022 in Singapur startet mit dem Global Pilots’ Symposium (GPS). Es gibt zahlreiche luftfahrtbezogene Themen, welche im Laufe des Meetings besprochen werden. Jeder Kontinent wurde durch die Corona Krise getroffen, die Probleme sind jedoch durchaus Unterschiedlich. Vertreter von Airbus und Boeing präsentieren ihr Konzept zur der Reduced Crew Operation (RCO) und stellen sich im Anschluss bei einer Podiumsdiskussion den durchaus kritischen Fragen der Piloten.

Wichtige Umfrage läuft noch: ‘Pilots working conditions & safety’

Pilot*innen, die bei europäischen Airlines arbeiten: macht mit bei dieser anonymen Umfrage!

Wir wissen, dass das Ausfüllen von Fragebögen Zeit in Anspruch nimmt und oft sehr komplex erscheint. Aber wir können nicht oft genug betonen, wie wichtig es für die die europäischen Pilotenverbände ist, diese Daten zu erhalten!

Alle, die den Survey bereits ausgefüllt haben – vielen Dank!

Wer das noch nicht getan hat: bitte den online-Fragebogen ausfüllen! 

Neue Geschäftsmodelle und in jüngster Zeit zusätzlich die COVID-19-Pandemie haben das Arbeitsumfeld der Cockpit Besatzungen tiefgreifend verändert. Das Karolinska-Institut, eine renommierte medizinische Universität, hat daher beschlossen, die Auswirkungen dieser Veränderungen auf die Gesundheit der Pilot*innen, die Ermüdung und letztlich die Flugsicherheit zu untersuchen. 

Zur Umfrage: Ramp-up up in the air: Repairing or impairing pilots’ working conditions & safety

MU-5735 Accident

Unser Dachverband, die International Federation of Air Line Pilots’ Associations (IFALPA) verfolgt aufmerksam die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Unfall des China Eastern Fluges MU-5735 vom 21.3.2022. Die Boeing 737-800 ist offenbar auf dem Weg von Kunming nach Guangzhou in einer Bergregion der Provinz Guangxi, südwestlich von Wuzhou, auf den Boden aufgeschlagen.

Unsere Gedanken sind bei den Familien der 123 Passagiere und 9 Besatzungsmitglieder, die sich an Bord des Flugzeugs befanden.

Während die Bergungsarbeiten im Gange sind, muss immer wieder betont werden, dass Spekulationen über die Einzelheiten des Unfalls vermieden werden müssen. IFALPA setzt sich mit der Chinese Air Line Pilots’ Association (ChALPA) in Verbindung und wird den zuständigen Unfalluntersuchungsstellen ihr Fachwissen zur Verfügung stellen, um bei der Sammlung von Fakten und anderen sachdienlichen Sicherheitsinformationen zu helfen.

Nur eine unabhängige und vollständige Aufklärung des Unfalles gemäß ICAO Annex 13 kann helfen, dass solche Tragödien in Zukunft vermieden werden können.

Safety Bulletin – Conflict Zones

Wie unlängst bekannt wurde, ist eine Drohne, bestückt mit Raketen, in Kroatien abgestürzt. Drohnen, Raketen, Marschflugkörper u.ä. kennen keine Grenzen, sie können während einer kriegerischen Auseinandersetzung wie jetzt gerade in der Ukraine durchaus in anderen Lufträumen auftauchen. Auch in jenen, die für die zivile Luftfahrt freigegeben sind. IFALPA hat aus aktuellem Anlass ein Safety Bulletin veröffentlicht, auf das wir hier aufmerksam machen möchten.