Advanced Investigation Training

Als Vertreter der AAP Gruppe darf ich in Hannover am Advanced Investigation Training teilnehmen.

Spannende Themen erwarten mich in den nächsten Tagen.

Der gestrige Tag war der sogenannte Field Day. Ein simulierter Unfall brachte uns die Gelegenheit die Daten des FDR auszulesen, den CVR abzuhören, die Unfallstelle zu begutachten und zu vermessen, und zu guter letzt auch die Cockpit Crew zu interviewen.

Die Aufgabe war die Ursache am RWY overrun herauszufinden. Die anschließende HFACS Analyse wurde in den einzelnen Gruppen diskutiert. Eine Pressemitteilung und die ersten Erkenntnisse an den IIC wurden verfasst, und anschließend im Lehrsaal diskutiert.

Der heutige Tag endete mit der Erarbeitung der Vorgangsweise einer NTSB Untersuchung.

Das erlernte Wissen mussten wir in der abschließenden schriftlichen Prüfung unter Beweis stellen, die wir aber alle positiv absolvieren konnten.

Als verantwortungsvolle Organisation ist es uns wichtig, unsere Mitglieder bei Bedarf durch unsere Expertise vor Ort bestmöglich betreuen zu können.

Durch Erlangen des heutigen Certificates, ist dies nun auch im Rahmen einer NTSB Untersuchung möglich.

Interessante 3 Tage in der wir einiges Wissen des Grundkurses aufgefrischt, und viel Neues gelernt haben. Immer aber in der Hoffnung, es nie anwenden zu müssen.

Safely Navigating the Industry RECOVERY

Die Pandemie hat auch zu einer Ausweitung des Betriebs einiger Luftraumnutzer, einschließlich neuer Marktteilnehmer, geführt. Bei der Wiederaufnahme des Flugverkehrs muss diesen neuen Betriebsarten besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. In dieser Session werden Branchenexperten diese Fragen erörtern und Maßnahmen diskutieren, die zur Gewährleistung der Sicherheit eingesetzt werden können, wenn das Verkehrsaufkommen weiter zunimmt.

Anmeldungen:
Episode 5 – ATM & Airport operations during recovery
Target Audience: Airlines, Airports, ANSPs, ATC/OCC Shift Supervisors, ATC Unit/OCC Managers, Pilots, Training Managers / Directors
Date: 23 September 2021
Time: 1030 UTC

Register now using this link:
https://register.gotowebinar.com/register/7212169973327154959  

Das Webinar ist kostenfrei, allerdings beschränkt auf eine Teilnehmerzahl von 1000 Personen.

Kabul FIR updated Information

IFALPA informiert in regelmäßigen Abständen über die Situation der Kabul FIR:

Update 19.09.2021: https://www.ifalpa.org/media/3661/update-21sab147-kabul-fir-updated-information.pdf

Update 13.09.2021: https://www.ifalpa.org/media/3661/update-21sab146-kabul-fir-updated-information.pdf

Update 31.08.2021: https://www.ifalpa.org/media/3660/update-21sab145-kabul-fir-updated-information.pdf

Update 24.08.2021: https://www.ifalpa.org/media/3659/update-21sab144-kabul-fir-updated-information.pdf

Update 20.08.2021: https://www.ifalpa.org/media/3657/update-21sab143-kabul-fir-updated-information.pdf

Update 18.08.2021: https://www.ifalpa.org/media/3655/update-21sab142-ats-not-available-in-kabul-fir.pdf

17.08.2021: https://www.ifalpa.org/media/3654/21sab141-ats-not-available-in-kabul-fir.pdf

 

Flugmedizinertagung 2021

Leider findet die Tagung auf Grund steigender Covid Zahlen wieder nur online statt.

Wir sind heuer auch mit 2 Vorträgen vertreten.

Heute darf ich den anwesenden Fliegerärzt*innen einen Einblick in das Safety Management System geben.

UPDATE

Der erste Tag des Jahrestages der österreichischen Flugmedizin neigt sich dem Ende zu.

Spezialisten aus Österreich, Deutschland und der FAA aus Oklahoma City haben die Vorträge gestaltet.

Details und Diskussionen über kardiologische Befunde und deren Auswirkungen auf die Flugtauglichkeit, die Möglichkeiten der Beurteilung der Funktionstüchtigkeit der Hand, die Beurteilung der HNO Tauglichkeit und nicht zuletzt der ACA Beitrag über das Safety Management haben mit „FAA Medical Certification – Response to Covid 19“ einen sehr interessanten Tag ergeben.

Morgen geht es weiter.

Und die ACA wir wieder mitwirken.:

Bewertung operationeller Flugrisiken. Die Fortsetzung des heutigen Vortrages.

UPDATE

Auch der zweite Tag des Flugmediziner Tagung war geprägt von sehr interessanten Vorträgen und Diskussionen.

Unser Beitrag über die Bewertung operationeller Flugrisiken wurde mit großer Aufmerksamkeit verfolgt.

Der Einsatz virtueller Realität in der Beurteilung des Stressverhaltens zeigte eine mögliche neue Variante in der Beurteilung der Tauglichkeit auf.

Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, auch wenn sie „nur“ online abgehalten werden konnte.

Webinar: Global Reporting System – Runway Surface Conditions

Speziell für die APAC Region (Asia Pacific) –  aber nicht exklusiv, sondern auch Pilot*innen aus anderen Regionen sind eingeladen – findet am 30. August 2021 von 10:00 – 12:30 UTC dieses Webinar statt.

Das GRF – Global Reporting System and Format for Assessing and Reporting Runway Surface Conditions – ist eine neue ICAO Methodik, die am 4.11.2021 anwendbar wird. Runway condition reporting soll auf diese Weise harmonisiert werden und dazu führen, dass Flight Crews in Zukunft verbesserte Informationen hinsichtlich Take-off und Landing-Performance erhalten.

Mehr Infos im APAC-Webinar-2-pages.pdf

Direkt zur Registrierung

Reduced crew ops concepts (eMCO/SiPO)

Der Mensch und die Konzepte von eMCO und SiPO

ECA hat ein Positionspapier veröffentlicht, das sich mit dem vieldiskutierten Konzept des reduzierten Besatzungsbetriebs (Extended Minimum Crew Operations, eMCO und Single Pilot Operations, SiPO) befasst.

Der Dachverband äußert sich darin mit den wichtigsten politischen Botschaften und weist gleichzeitig auf Flugsicherheitsbedenken (einschließlich Müdigkeit) hin. Es wird an die politischen Entscheidungsträger appelliert, den technologischen Fortschritt zu nutzen, um die menschliche Kapazität zu verbessern, anstatt sie zu ersetzen, und ECA betont die grundlegende Rolle des ‘menschlichen Piloten’ als Sicherheitsressource.

Joint EASA-ECDC Aviation Health Safety Protocol – 3rd update

EASA hat ein Update seines Aviation Health Protocols veröffentlicht, das das Rollout der Impfung und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigt. Es enthält Informationen zu den neuen Virus-Varianten und bekräftigt die Notwendigkeit, Hygienemaßnahmen weiterhin anzuwenden, Masken zu tragen und Abstand zu halten. Patrick Ky, Executive Director der EASA: “Wir haben einen entscheidenden Meilenstein in der Pandemie erreicht. Der neue Ansatz erlaubt es, dass Reisende wieder fliegen können, ohne rasche Veränderungen der Einreise-Regeln befürchten zu müssen. Industrie und Passagiere haben lange darauf gewartet. Dank der Arbeit der Experten im ECDC vertrauen wir darauf, dass dieses Protokoll praktische und pragmatische Anleitung für eine sichere Reise sein wird.”

Das Dokument wird sich weiterentwickeln. Inputs von unseren Mitgliedern sind deshalb willkommen.

https://www.easa.europa.eu/newsroom-and-events/press-releases/easaecdc-updates-air-travel-guidelines-factor-vaccination-and

Global Pilots on Ryanair Flight 4978

Die International Federation of Air Line Pilots’ Associations (IFALPA) und European Cockpit Association (ECA) teilen voll und ganz die von der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) geäußerte Besorgnis über die erzwungene Landung des Ryanair-Flugs 4978 in Minsk, Weißrussland, am 23. Mai. PilotInnen sind besorgt, dass das Eingreifen der weißrussischen Luftwaffe aus politischen Gründen und unter Verletzung des Abkommens von Chicago erfolgte und einem Akt unrechtmäßiger Einmischung gleichkommt, der alle Merkmale einer staatlich geförderten Flugzeugentführung trägt.

Wir fordern eine unabhängige Untersuchung dieses Vorfalls und eine angemessene sofortige Reaktion der Sicherheitsbehörden. Dieser beispiellose Akt unrechtmäßiger Einmischung wird alle Erkenntnisse, wie auf Bombendrohungen und Abfangaktionen mit dem höchst möglichen Level an Sicherheit zu reagieren ist, auf den Kopf stellen. Ohne Vertrauen und verlässliche Informationen von Staaten und Flugsicherungsorganisationen wird der Umgang mit beiden Arten von Ereignissen viel riskanter zu handhaben sein.

IFALPA und ECA betonen, dass der verantwortliche Pilot immer den besten Überblick über die tatsächliche Situation an Bord hat und in der Lage sein muss, entsprechend dem Risikoniveau zu reagieren, unabhängig von den äußeren Umständen. Alle Maßnahmen, die von Staaten ergriffen werden, um einer bestimmten Bedrohung zu begegnen, sollten die Fähigkeit der Besatzung verbessern, die Situation gründlich zu beurteilen.

Zur Original-Aussendung von ECA

Im Selbsttest: Lizenz vorhanden, Proficiency auch?

Wirklich gute “Flying Skills” sind ziemlich flüchtige Fähigkeiten. Das merken Pilotinnen und Piloten bereits nach wenigen Wochen ohne Flug. Viele PilotInnen hatten in den vergangenen Monaten keine Möglichkeit, ausreichend Flugstunden zu sammeln. Nicht wenige KollegInnen müssen aufgrund der Flottenveränderungen auf andere Typen umschulen. Diese Umstände erschweren es, current und proficient zu bleiben. Wie dies trotzdem gelingen kann, erläutert Kapitänin Tanja Harter, Expertin für Training and Licensing, ECA Technical Affairs Director, IFALPA HUPER Committee Chair im Interview.

https://www.eurocockpit.be/news/current-confident-flying-again-after-pandemic

Neue EASA Publikation zu Safety

EASA hat das Dokument Review of Aviation Safety Issues Arising from the COVID-19 Pandemic‘ aktualisiert und dabei folgende Problemfelder behandelt:

  • Ungewöhnliche Anflugprofile unter den Bedingungen der Pandemie (instabile Anflüge)
  • Zunahme von Cybersicherheitsproblemen im Zusammenhang mit der Pandemie-Situation
  • Transfer von Piloten von einer Flotte zur anderen, was zu geringeren Flugstunden führt
  • Wartung von elektrischen Systemen und Sichthilfen auf Flugplätzen
  • Schlechtere Finanzierung der Luftfahrtaufsichtsbehörden
  • Verringerung der Trainingseffektivität aufgrund der COVID-19-Beschränkungen
  • Schnelles Wachstum des Frachtbetriebs während der Pandemie
  • Verringerung der vertraglich vereinbarten Gebühren an Bodenabfertigungsdienstleister
  • Fehlender Wissenstransfer für das Luftfahrtpersonal der neuen Generation
  • Rückkehr von Flugsicherungsorganisationen in den Betrieb nach mehrmonatiger Schließung
  • Mitführen von Handdesinfektionsmitteln in der Kabine

Organisationen und Mitgliedstaaten sollten die Anwendbarkeit der in der Überprüfung aufgeführten Sicherheitsaspekte auf ihre eigene Organisation bewerten und sie gegebenenfalls in ihrem SMS erfassen.