Laudamotion A320, London 2019-03-01

Ein Vorfall wie er zum Glück sehr selten passiert. Startabbruch nach einem lauten Knall in einem Triebwerk, danach waren mutmaßlich Feuer und Funken aus dem Triebwerk zu sehen. Der Airbus A320 kam nach 270 m zum Stillstand, danach wurde eine Evakuierung eingeleitet. Dies sind die Fakten. Seither konnte man im Netz zahlreiche Spekulationen und Sensationsmeldungen verfolgen. Wir möchten einmal mehr darauf hinweisen, dass über den Vorfall (inklusive Evakuierung) erst nach Abschluss der Untersuchung durch das AAIB (Air Accidents Investigation Branch) geurteilt werden kann. Wir sind froh, dass dieses Ereignis aufgrund der richtigen Entscheidung und Vorgangsweise der Cockpit-Crew glimpflich ausgegangen ist.

In so einer Situation ist jede Unterstützung wichtig. ACA nahm unmittelbar nach Bekanntwerden des Unfalls, noch in den Abendstunden des 1. März Kontakt mit dem Betriebsratsvorsitzenden auf, um festzustellen, welche Unterstützung gebraucht wird. Danach stellten wir den Kontakt zur englischen Pilotenorganisation (BALPA) her. Die Kollegen in UK waren sofort bereit, der Laudamotion Crew jede Hilfe zu geben, die sie benötigen. Ein ACA Vertreter war bei den Interviews, die das AAIB mit den Crews führte, anwesend.