IFALPA Position Paper: Wind Turbines

Die globale Entwicklung in Richtung “Erneuerbare Energien” ist sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung. Die Windenergie beeinflusst maßgeblich deren Erfolgsgeschichte; diese werden aus einem Mix aus sogenannten Onshore und Offshore Windkraftanlagen gewonnen. Die USA hat im Jahr 2000 über Windkraftanlagen 2,53GW an Energie produziert und wird sich von 113,43GW im Jahr 2020 auf voraussichtlich 224GW im Jahr 2031 steigern. Auch in Europa werden wir laut Prognosen noch im Jahr 2020 über 200GW an Strom über erneuerbare Energien produzieren.

In Zukunft soll der steigende Bedarf an Windenergieanlagen über die Installation von weitaus größeren Turbinen via Offshore-Einrichtungen gedeckt werden. Der Bau der Anlagen wird größtenteils über Frachthelikopter durchgeführt und bietet zahlreichen Unternehmen zum einen gute wirtschaftliche Aussichten für die Zukunft, beherbergt aber zum anderen einige Gefahren für die Luftfahrt. Die Firma GE Renewable Energy hat kürzlich Pläne für die Konstruktion eines 12 MW Windkraftwerkes mit einer geplanten Höhe von über 700ft (ca. 213 Meter) veröffentlicht. Eine Bauhöhe, welche teilweise auf der Flughöhe von Helikoptern liegt. Um mögliche Unfälle durch CFIT (controlled flight into terrain) zu vermeiden, müssen einheitliche Regelungen für kommende Riesenwindkraftwerke etabliert werden. Es bedarf einer klar erkennbaren Beleuchtung der Kraftwerke während Tag und Nacht, exakte Höhenangaben der Anlagen für Piloten sowie sogenannte new and temporary structure reportings welche über NOTAMS publiziert werden. Auch die IFALPA hat kürzlich ein Position Paper zu dem Thema Windkraftwerke publiziert:

IFALPA Position Paper-Wind Turbines